„…gehört zum Besten, was man gerade hören kann.”
Das britische Vokalensemble VOCES8 ist stolz darauf, Menschen durch Musik zu inspirieren und Freude am Singen zu vermitteln. Die Popularität der acht Sänger:innen ist bemerkenswert. Ihre Musikvideos haben hunderttausende Aufrufe, die Alben werden millionenfach gehört. Die gerade, vibratolose Stimmführung erzeugt einen unglaublich harmonischen Klang, der Suchtpotential hat. Ihr Konzertkalender ist prall gefüllt, rund um den Globus sind sie bei allen wichtigen Festivals und Konzerthäusern zu Gast. Daneben erreichen sie mit ihrer Education-Arbeit jährlich rund 40.000 Kinder und Jugendliche.
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Der Titel »Let’s Fly Away«, entnommen der Schlusszeile von Come Fly with Me, steht für ein Programm, das die Wandlungsfähigkeit und den Farbenreichtum der menschlichen Stimme in den Mittelpunkt stellt.
Es führt durch mehr als fünf Jahrhunderte Musik und verbindet unterschiedliche Klangwelten: von der fein gewobenen Polyphonie der Renaissance über die dichte Chorsatzkunst des 19. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken, Jazz, Volkslied und Pop.
Kompositionen von William Byrd, Giovanni Pierluigi da Palestrina und Anton Bruckner eröffnen dabei Räume klarer, oft leuchtender Klanglichkeit. Dem stehen die reduzierte, suchende Tonsprache von Arvo Pärt, Caroline Shaw und Paul Smith sowie die stilistisch anders geprägten, aber nicht weniger charakteristischen Stimmen von Richard Rodgers und Lorenz Hart, Ben Folds, Bobby McFerrin und Simon & Garfunkel gegenüber.
So entfaltet sich ein Programm, das zwischen verschiedenen Ausdrucksformen und Klangvorstellungen wechselt und die Möglichkeiten der Stimme in ihrer ganzen Breite hörbar macht.
Auszug aus dem Programm:
| William Byrd | Laudibus in Sanctis |
| Felix Mendelssohn Bartholdy
Arvo Pärt |
Richte mich, Gott
The Deer’s Cry |
| Richard Ridgers / Lorenz Hart, arr. Alexander L’Estrange | Bewitched, Bothered and Bewildered |
| Paul Smith
Caroline Shaw |
Kyrie
and the swallow |
| Giovanni Pierluigi da Palestrina | Magnificat Primi Toni |
| *** | |
| Mumford & Sons, arr. Jim Clements | Timshel |
| Ben Folds, arr. Jim Clements | The Luckiest |
| Franz Schubert
The Beatles, arr. Jim Clements |
Liebe
Free as a Bird |
| Simon and Garfunkel, arr. Alexander L’Estrange
Bard Howard, arr. Alexander L’Estrange |
The Sound of Silence
Come Fly with Me (to the Moon) |
»Give Me Your Stars« erforscht die tiefe und vielfältige Schönheit der Musik, die vom Himmel, von menschlichen Beziehungen und den Orten, die wir unser Zuhause nennen, inspiriert ist. Im Mittelpunkt steht das gleichnamige neue Werk von Lucy Walker, das sie für VOCES8 geschrieben hat und das das empfindliche Gleichgewicht zwischen himmlischen Wundern und den tiefen, persönlichen Verbindungen, die uns zu Menschen machen, einfängt. Das Programm umspannt Jahrhunderte der Chormusik, von der leuchtenden Polyphonie des O Clap Your Hands von Orlando Gibbons bis zu zeitlosen Jazzstandards. Auf dem Weg dorthin begegnen wir den nachdenklichen Gefühlen von Eric Whitacres All Seems Beautiful to Me und Ola Gjeilos Ubi Caritas, den volkstümlichen Traditionen in Danny Boy und Underneath the Stars und den stimmungsvollen Geschichten von Städten und Sternenlicht in April in Paris und I Get a Kick Out of New York.
Auszug aus dem Programm:
| Orlando Gibbons | O Clap Your Hands |
| Eric Whitacre
Lucy Walker |
All Seems Beautiful to Me
Give Me Your Stars |
| Otis Blackwell, arr. Jim Clements | Fever |
| Taylor Scott Davis | Stardust |
| Gustav Holst | Nunc Dimittis |
| *** | |
| Franz Schubert
The Beatles, arr. Jim Clements |
Liebe
Free as a Bird |
| trad., arr. Joshua Pacey | Danny Boy |
| Simon & Garfunkel, arr. Alexander L’Estrange
Cole Porter & John Kander / Fred Ebb, arr. Alexander L’Estrange |
The Sound of Silence
I Get a Kick Out of New York |
»Lead Me Home« führt durch die reiche und vielfältige Landschaft der amerikanischen Chormusik und zeichnet einen Weg durch Glauben, Volkstradition, Poesie und populäres Lied.
Verankert in den spirituellen und pastoralen Traditionen, die die musikalische Stimme Amerikas geprägt haben, bewegt sich das Programm von der zeitlosen Andacht in Virgil Thomsons My Shepherd Will Supply My Need und den Spirituals My Lord What a Morning und Steal Away hin zu den klanglichen Visionen von Caroline Shaw, Morten Lauridsen und Eric Whitacre.
Neben diesen geistlichen und kontemplativen Werken stehen Lieder von Schönheit, Sehnsucht und Ort: Samuel Barbers schimmerndes To Be Sung on the Water, die zeitlose Volksmelodie Shenandoah und die wehmütige Nostalgie von Vincent. Den Abschluss bildet ein funkelndes Finale mit liebevollen musikalischen Porträts zweier ikonischer amerikanischer Städte in April in Paris und I Get a Kick Out of New York.
Als Feier der Wärme, Offenheit und emotionalen Direktheit der amerikanischen Musiksprache ist »Lead Me Home« eine Reise durch Klanglandschaften voller Erinnerung und Zugehörigkeit.
Auszug aus dem Programm:
| William Byrd | Praise our Lord, all ye Gentiles |
| Virgil Thomson | My Shepherd Will Supply My Need |
| Morten Lauridsen | O nata lux |
| William Billings
Bobby McFerrin |
David’s Lamentation
The 23rd Psalm |
| *** | |
| trad. arr. Philip R. Dietterich | Followers of the Lamb |
| Jonathan Dove | In Beauty May I Walk |
| Samuel Barber
trad. Arr. Thomas Hewitt Jones |
To be sung on the water
Shenandoah |
| trad. arr. Joshua Pacey | Danny Boy |
| Billy Strayhorn & Harry Warren arr. Jonathan Rathbone | Take the „A“ Train & Chattanooga Choo Choo |
»Towards Paradise« folgt einem musikalischen Weg durch Sehnsucht, Glauben, Trost und Frieden – eine Art Pilgerreise hin zu Ruhe, Licht und Ewigkeit.
Mit dem festlichen Ruf aus Giovanni Croces Buccinate in neomenia tuba beginnt das Programm mit Klang von Aufbruch und Lob. Es führt weiter durch Werke, die Bitte, Leid und Vertrauen thematisieren. Kompositionen von Henry Purcell, Felix Mendelssohn Bartholdy, Pablo Casals und Antonio Lotti zeichnen ein Bild der Verletzlichkeit des Menschen in seiner Suche nach Gnade. Demgegenüber stehen die klaren, oft schwebenden Klangräume von Arvo Pärt und Orlando Gibbons, die Momente der Sammlung und inneren Ruhe eröffnen.
Der zweite Teil richtet den Blick stärker auf Stille und Einkehr. Giovanni Pierluigi da Palestrinas Magnificat bildet den Auftakt zu einer Folge von Werken, die von Besinnung und Hoffnung geprägt sind. Sie reicht von der stillen Andacht bei Robert White und Charles Villiers Stanford bis zur suchenden, modernen Tonsprache von Stephen Paulus und Caroline Shaw.
Zum Abschluss treten Gedanken an Abschied und Heimkehr in den Vordergrund: in The Road Home, Steal Away und Gustav Holsts Nunc Dimittis. Die Musik richtet den Blick über das Irdische hinaus – auf das, was man als Paradies erhoffen kann.
Auszug aus dem Programm:
| Giovanni Croce | Buccinate in neomenia tuba |
| Henry Purcell
Ola Gjeilo |
Thou Knowest, Lord
Ubi Caritas |
| Pablo Casals
Antonio Lotti |
O vos omnes
Crucifixus a8 |
| Arvo Pärt
Orlando Gibbons |
The Deer’s Cry
O Clap Your Hands |
| *** | |
| Robert White
Charles Villiers Stanford |
Christe Qui Lux
Beati Quorum Via |
| Stephen Paulus
Caroline Shaw |
Hymn to the Eternal Flame
and the swallow |
| Spiritual, arr. David Blackwell
Gustav Holst |
Steal Away
Nunc Dimittis |
»Devotions« geht der Frage nach, wie Chormusik inneres Erleben zum Ausdruck bringt – Gebet, Sehnsucht, Trauer, Staunen und Liebe.
Der erste Teil versammelt Werke des Glaubens und der Kontemplation aus verschiedenen Jahrhunderten: vom festlichen Lobgesang bei Orlando Gibbons und der ruhigen Klangsprache bei Thomas Tallis bis zur dichten Ausdruckskraft von Arvo Pärt, Benjamin Britten, Sergej Rachmaninow und Tomás Luis de Victoria. Kompositionen von Stephen Paulus, Felix Mendelssohn Bartholdy und Caroline Shaw ergänzen dies durch neuere Perspektiven auf Themen wie Pilgerschaft, Schutz und die Suche nach Zugehörigkeit.
Im Zentrum des zweiten Teils steht Claudio Monteverdis Lagrime d’Amante al Sepolcro dell’Amata – eine eindringliche Auseinandersetzung mit Liebe und Verlust und zugleich ein Schlüsselwerk des frühen Barocks. Es wird von Madrigalen und Liedern umrahmt, die sich zwischen Leichtigkeit, Erinnerung und Nachklang bewegen, bevor das Programm mit Steal Away und Gustav Holsts Nunc Dimittis einen ruhigen Ausklang findet.
Zwischen geistlicher Andacht, romantischer Empfindung und persönlicher Erinnerung entfaltet Devotions ein Programm, das den inneren Regungen des Menschen nachspürt – im Gebet, in der Trauer und in der Liebe.
Auszug aus dem Programm:
| Orlando Gibbons | O Clap Your Hands |
| Benjamin Britten
Thomas Tallis |
A Hymn to the Virgin
God Grant with Grace |
| Stephen Paulus
Sergei Rachmaninov |
Pilgrim’s Hymn
Bogoroditse Devo |
| Felix Mendelssohn Bartholdy
Tomás Luis de Victoria |
Richte mich, Gott
Regina Caeli |
| *** | |
| Claudi Monteverdi | Lagrime d’Amante al Sepolcro dell’Amata |
| Thomas Weelkes
Orlando di Lasso |
As Vesta Was from Latmos Hill Descending
Dessus le marché d’Arras |
| Kate Rusby, arr. Jim Clements
Spiritual, arr. David Blackwell |
Underneath the Stars
Steal Away |
Als geistige Weise sind Engel Mittler zwischen Himmel und Erde, von Gott ausgesandte Boten, die uns leiten und beschützen. Über die Jahrhunderte haben sie Musiker, Dichter und Schriftsteller zu künstlerischen Höhenflügen inspiriert, die ihr Wesen und Weisheit in Kunstwerke gegossen haben. In »A Guardian Angel« erleben Sie eine Auswahl dieser besonderen Werke, zusammengeführt zu einem meditativen Programm, das auch den Raum und die Akustik des Gebäudes erkundet. Rachel Podger begeistert als „Königin der Barockvioline“ (Sunday Times) durch ihre klare und betörende Virtuosität. Sie ist als die führende Stimme eingebettet in einen himmlischen Chorklang, wie wir ihn von VOCES8 kennen und lieben. Sie erleben die Musiker getrennt und zusammen, u.a. mit einem Auftragswerk für beide Künstler von Owain Park.
| Orlando Gibbons | Drop, drop, slow tears* |
| Heinrich van Biber | Sonate XVI: Passagalia für Violine Solo „Der Schutzengel” aus: Rosenkranzsonaten |
| Chant arr. VOCES8
Hieronymous Praetorius |
Angelus ad Virginem
Angelus ad Pastores Ait a 8 |
| Nicola Matteis | Passaggio rotto, Fantasia, Movimento incognito aus: Other Ayrs, Preludes, Allemandes, Sarabands |
| Thomas Tallis | O Nata Lux* |
| Heinrich Schütz | Die Himmel erzählen |
| James MacMillan | Domine non secundum peccata nostra* |
| *** | |
| Thomas Tomkins | When David Heard* |
| Johann Sebastian Bach
Claudio Monteverdi |
Partita a-Moll für Flöte solo, BWV 1013: I. Allemande
Adoramus te, Christe |
| Johann Sebastian Bach
Jonathan Dove |
Partita a-Moll für Flöte solo, BWV 1013: II. Corrente
The Three Kings |
| Johann Sebastian Bach
Giovanni Gabrieli |
Partita a-Moll für Flöte solo, BWV 1013: III. Sarabanda
Angelus Domini Descendit |
| Owain Park | Antiphon for the Angels* |
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* gemeinsame Stücke Änderungen vorbehalten |
